1. Nächste Woche stehen gleich zwei Referats-Besprechungen mit den jeweiligen Seminarleitern auf dem Plan. Also will bis dahin etwas Vorzeigbares vorbereitet sein.
2. Derzeit würde ich mich ja eigentlich nur noch um Hochzeitsdinge kümmern, wenn ich könnte, wie ich wollte. Schließlich haben wir nun den Termin festgelegt und nun brauchen wir unbedingt noch einen Saal für die Feier, Unterkünfte wollen reserviert werden, Einladungen geschrieben, ... uiuiui.
3. Es riecht nach Weihnachten, wenn unsere Räuchermännel fleißig vor sich hin räuchern und dabei die Wohnung so herrlich nach Pinie, Weihrauch und Waldmoos duften lassen.
4. Wenn wir endlich unsere Pläne in die Tat umsetzen und meinen alten Schreibtisch ausmotten, müssen wir unbedingt mal wieder zu IKEA.
5. Es läuft wohl darauf hinaus, dass auch ich dieses Jahr direkt einmal in "Weihnachts-Stress" gerate, denn bisher konnte ich mich noch überhaupt nicht um tolle Geschenke für meine Lieben kümmern.
6. Ich liebe dieses Lied (klick) und höre es immer und immer wieder.
7. Was das Wochenende angeht, heute abend freue ich mich auf meine Familie (Eltern, Großeltern, Schwiegereltern), morgen
Ich hoffe, euch geht es gut, und wünsche euch ein schönes Wochenende. Was habt ihr denn so geplant? Postet es doch im Kommentar, oder greift euch selbst den aktuellen Freitags-Füller.
Der Ackermann Johannes betrauert in diesem kurzen Werk den frühen Tod seiner Frau. Seine laute Klage bleibt nicht ungehört - der Tod höchstselbst antwortet ihm und so entwickelt sich ein rhetorisch ausgefeilter Dialog zwischen zwei ungleichen Kontrahenten.
Bevor ich mit diesem Krimi begann, habe ich mir ehrlich gesagt gar nicht so viele Gedanken um die mehrfach verknotete Kordel auf dem Buchtitel gemacht. Doch bald erfährt der Leser, dass sie ein wichtiges Symbol für das Leben der Hauptfigur Edgar darstellt, der ein Fitness-Studio betreibt. Denn er war, sozusagen in seinem früheren Leben, selbst einmal Pater in einem Franziskaner-Konvikt. Das muss ihm mittlerweile aber erscheinen, als sei das "Jemand anders" gewesen, schließlich ist das Jahre her und er mittlerweile mit Regina zusammen und mehr oder weniger ein erfolgreicher Geschäftsmann. Wären da nur nicht die zwei Todesfälle in seinem Fitnessstudio gewesen - und das ausgerechnet innerhalb der drei Wochen, an die sich Edgar absolut nicht mehr erinnern kann, nachdem er ein starkes Schädel-Hirn-Trauma erlitten hat. Und irgendetwas hatten die Verstorbenen mit seiner Vergangenheit im Konvikt zu tun - nur was?
Das Peter und Paul-Fest in Bretten hat eine jahrzehntelange Tradition. In Huckes Roman dient es als gewaltige Kulisse für einen Krimi der besonderen Art: Regional-Krimis erfreuen sich in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit, und dieser hier schafft es auf wundervolle Weise, das malerische Kraichgau mit seinen herzensguten Einwohnern in Szene zu setzen. Dabei ist der Hintergrund selbst gar nicht so bezaubernd: Die siebzehnjährige Anina, die mit ihren elfenhaft grünen Augen und ihrem blonden Pferdeschwanz von Kindesbeinen an alle Menschen auf wundersame Weise rührt, gerät in finstere Kreise und landet schließlich in einer Stuttgarter Motorrad-Gang. Deren Anführer Utze löst in ihr eine unerklärliche Faszination aus und bald folgt sie ihm auf Schritt und Tritt. Als sie aber während eines nächtlichen Überfalls einen alten Mann mit einem heißen Bügeleisen attackieren soll, nimmt sie Reißaus. Wo sich verstecken vor Utze und seiner Folgschaft? Ihr fällt nur Pierre ein, der beste Freund ihres Bruders Armin. Pierre, seit Kindesbeinen in die blonde Schönheit verliebt, lässt kurzentschlossen alles stehen und liegen: Die Besenwirtschaft seiner Mutter, seine Familie und vor allem: Das Trainingslager der Hoffenheimer Nachwuchs-Fußballmannschaft, das ihm eigentlich Tür und Tor für die Profi-Fußballerkarriere öffnen sollte. Es folgt eine rasante Hetzjagd durch das Kraichgau, die ihr jähes Ende ausgerechnet auf dem heißersehnten Peter und Paul-Fest finden soll...
Dies ist ein Tagebuch der ganz besonderen Art: Sein Schreiber, der sich Billy Shears nennt, berichtet von seiner Zeitreise in das London der 1960er Jahre. (
Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Es war eine sehr gute Idee, mal wieder alle Harry Potter-Bände zu lesen. Ich habe mir über all die Jahre natürlich den Roten Faden gemerkt, aber vieles ist hinten herunter gefallen. Dabei hat Rowling so viele Nebencharaktere geschaffen, die selbst einen erstaunlichen Tiefgang bieten. Natürlich ist es dabei von Vorteil, dass sie nicht nur mehrere hundert, sondern gleich mehrere tausend Seiten für die Entfaltung ihrer Geschichte zur Verfügung hat, aber es schildert doch jedes Buch ein in sich stimmiges Jahr.
Sein sehr kurzes literarisches Schaffen widmete Wolfgang Borchert der Aufarbeitung seiner Kriegserlebnisse und diese spielen daher eine große Rolle in seinen Werken. In seinem Theaterstück, "das kein Theater spielen und kein Publikum sehen will" (S. 5) kehrt der Unteroffizier Beckmann nach drei Jahren Kriegsgefangenschaft in Sibirien in seine Heimat zurück. Doch nichts ist mehr so, wie es war: Seine Eltern haben sich nach dem Ende der NS-Diktatur das Leben genommen, Hamburg liegt in Trümmern, die Straßen sind nicht mehr voller Menschen, sondern voller Leichen, und seine Frau hat einen anderen Mann. Doch nicht erst darüber droht Beckmann seinen Verstand zu verlieren - das liegt viel mehr daran, dass er seit Ewigkeiten nicht mehr schlafen kann, denn eine unheilvolle Xylophon-Musik lässt ihn schon nach wenigen Minuten laut schreiend aus dem Schlaf hochschrecken. Was er da hört ist nicht etwa das leichte Trommeln auf einem hölzernen Instrument, sondern rhythmische Hiebe auf menschliche Knochen. Beckmann wird nicht damit fertig, dass in einem Manöver, für das ihm die Verantwortung übertragen wurde, elf Soldaten umgekommen sind...